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Der Schildkrötenteich im Wandel der Jahreszeiten


Mittelländische Zierschildkröte - Chrysemys picta marginata
Mittelländische Zierschildkröte - Chrysemys picta marginata


Ein Jahr am Schildkrötenteich

Anhand dieser Seite möchte ich Ihnen die Vegetationsveränderungen und die Pflegearbeiten an meinem Schildkrötenteich über den Zeitraum eines ganzen Jahres vorstellen.

Diese Seite werde ich zukünftig noch um einiges erweitern.


März

Anfang März fängt die Teichsaison wieder an. Die ersten Bewohner, die ihre Winterruhe benden, sind die Grasfrösche. Obwohl manchmal um diese Zeit noch stellenweise eine dünne Eisschicht den Teich bedeckt,
sammeln sich die Frösche zum Laichen im Flachwasserbereich des Teiches.


04. März


04. März


04. März - Europäische Sumpfschildkröte Emys orbicularis beim ersten Sonnenbad
nach dem Winter

Auch die Schildkröten geniesen nun ihr erstes Sonnenbad der Saison. Zum Glück haben sie kurz nach der Winterruhe bei niedrigen Temperaturen noch keinen großen Appetit. So bleiben die mit der Fortpflanzung beschäftigten Grasfrösche, die sich in Massen versammelt haben und somit eigentlich eine leichte Beute wären, weitgehend verschont.


11. März

Die Frösche haben das Laichgeschäft beendet und verlassen nun nach und nach ihr Laichgewässer. Ab jetzt verbringen die Grasfrösche den Rest des Jahres hauptsächlich an Land.


April


01. April

Anfang April beenden bei warmer Witterung auch die letzten Schildkröten ihre Winterruhe.
In dieser Zeit sind die Tiere oft noch sehr scheu und flüchten bei der geringsten Störung sofort ins Wasser.
Um zu überprüfen ob alle Tiere die Überwinterung gut überstanden haben
halte ich einen großen Abstand und zähle per Fernglas durch.
Bisher haben alle meine Schildkröten die Winterruhe im Teich gut überstanden.
Ich hatte weder Todes- noch Krankheitsfälle zu verzeichnen.
Die Tiere sind durch die ganzjährige Haltung im Teich absolut vital und gesund.

Problematischer ist nach eigenen Erfahrungen die viel empfohlene kombinierte Freiland-/Terrarienhaltung.
Bei Haltung der Schildkröten in den Übergangszeiten im warmen Terrarium und
Teichhaltung im Sommer kann es in der Umstellungsphase leicht zu Erkältungen kommen.
Viele Jahre hatte ich die kombinierte Freiland-/Terrarienhaltung bevorzugt,
bis ein befreundeter Züchter mich von der ganzjährigen Freilandhaltung überzeugt hat.
Der Schildkrötenteich muss natürlich für die ganzjährige Haltung der Tiere geeignet sein.
Weiteres dazu finden Sie unter http://www.schildkroetenteiche.de/schildkroetenteich.html
Außerdem sind natürlich nicht alle Schildkrötenarten für diese Haltungsform geeignet.

Folgende Arten halte ich ganzjährig im Teich:

Europäische Sumpfschildkröte - Emys orbicularis

Rotwangenschmuckschildkröte - Trachemys scripta elegans

Mittelländische Zierschildkröte - Chrysemys picta marginata



01. April - Mittelländische Zierschildkröte - Chrysemys picta marginata


Mai


13. Mai



13. Mai



18. Mai


Juni


03. Juni
Das erste Gelege der Europäischen Sumpfschildkröte - Emys orbicularis .....



17. Juni - Der Schildkrötenteich ist fast vollkommen zugewachsen.

Nun wird es Zeit die Vegetation ordentlich auszulichten, da den Sumpfschildkröten ansonsten die Sonnenplätze fehlen. Die Schildkröten benötigen diese Aufwärmmöglichkeit dringend um ihren Organismus auf die erforderliche Aktivitätstemperatur bringen zu können. Nur ab einer gewissen Körpertemperatur funktioniert die Verdauung und der Stoffwechsel der wechselwarmen Reptilien einwandfrei.

Fehlen ganztägig besonnte Aufwärmplätze und schnell durch die Sonne aufzuwärmende Flachwasserbereiche werden die Tiere auf Dauer krank!


Juli


01. Juli - Ein Teil der überschüssigen Pflanzen wurde schon entfernt.


07. Juli - Nun, nach der 2. Rodungsaktion kann die Sonne wieder ungehindert scheinen.


07. Juli

August


06. August - Der Blutweiderich in voller Blüte


06. August


September


14. September - Entfernen überschüssigen Bodenschlamms vor dem Winter

Solche radikalen Reinigungsarbeiten sind seit des Einsatzes eines selbsgebauten Filterteiches nur noch im Abszand von 3-4 Jahren erforderlich. Anfang bis Mitte September ist die ideale Zeit um den Bodenschlamm aus dem Tiefbereich des Schildkrötenteiches zu entfernen. Zum einen ist die Eiablagezeit vorbei in der die Tiere auf keinen Fall gestört werden sollten. Zum anderen sind die Tiere noch voll aktiv!
Führt man diese Arbeiten erst im Oktober durch kann es sein das man Tiere, die sich schon zur Überwinterung zurückgezogen haben, wieder aufscheucht.
Der Zeitpunkt an dem Plegemassnahmen und Umbauarbeiten an der Freilandanlage durchgeführt werden muss sich also dem Lebensrytmus der Tiere anpassen und nicht umgekehrt!

Oktober


16. Oktober - Herbst im "Schildkrötenland".

Es wird Zeit den Teich mit Netzen gegen das fallende Laub abzudecken. Versinkt zuviel Laub im Teich kann es insbesondere im Winter bei geschlossener Eisdecke zu starker Fäulnisbildung kommen. Dabei wird dem Wasser auch noch der letzte Sauerstoff entzogen. Die Fische sind dann die ersten denen der Sauerstoffmangel zum Verhängnis wird.




Dezember


22. Dezember - Geschlossene Eisdecke!

Dauern solche Witterungsverhältnisse über Wochen an
setze ich vorsichtshalber einen Oxydator von Söchting ein.
Ich lasse dann vorsichtig mittels Gartenschlauch wärmeres Wasser auf eine Stelle laufen bis dort
ein Loch entsteht durch welches ich den Oxydator an einer Schnur ins Wasser ablassen kann.

Hier können sie den Oxydator kostengünstig beim Aquaristikshop bestellen:
Auch die Oxydatorlösung erhalten sie dort.




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Auf keinen Fall die Eisdecke aufschlagen !!!
Die ruhenden Schildkröten würden dadurch aufgeschreckt. Der Sauerstoffbedarf
der Tiere steigt dann durch den kurzfristig erhöhten Stoffwechsel an.
Deshalb reicht die Sauerstoffaufnahme der aufgeschreckten Tiere über die Schleimhäute
nicht mehr aus und die Schildkröten können dann unter der geschlossenen Eisdecke ertrinken.

Lässt man die Schildkröten ruhen passiert ihnen auch unter einer geschlossenen Eisdecke nichts.
An sonnigen Tagen kann man die Wasserschildkröten manchmal
knapp unter der Eisdecke beim "Unterwassersonnen" beobachten
Das ist vollkommen normal und bedeutet nicht das die Tiere am ertrinken sind.
Die wichtigste Massnahme ist in diesem Fall: Einfach in Ruhe lassen !!!

Januar und Februar


Ende Januar - Winteruhe am Schildkrötenteich


Der Filter ist nach Möglichkeit das ganze Jahr, auch bei Frostphasen, in Betrieb und hält an der Zuflusstelle
die Wasserfläche noch lange eisfrei!

Dabei muss natürlich darauf geachtet werden, dass das der Rückfuss des Wassers nicht 
durch Eisbarrieren behindert wird, oder sogar durch aufstauen in das Umfeld des Teiches geleitet wird.
Hierdurch könnte, durch die zugeschneite Eisdecke unbemerkt, das gesamte Teichwasser
abfließen und die überwinternden Schildkröten dann dem Frost zum Opfer fallen.

Wenn der Filter durchläuft hat dies den Vorteil das die Filterbakterien erhalten bleiben und das Teichwasser zudem mit Sauerstoff angereichert wird.





















































































































































































































































































































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